2012 Jagst Bühler den Kocher - arcor-kompass-trophy.de

Startseite Saisonaufgabe Teilnehmer Termine 2014 Platzierungen Impressionen 2014 Bergisches Land 2014 Gödlau 2014 Taunus 2014 Thüringer Wald und Hessische Rhön 2013 Jagst Bühler den Kocher 2013 Entlang der Weser 2013 Lausitzer Riesen II 2013 Schottenring 2012 Lausitzer Riesen 2012 Die Spur der Nibelungen 2012 Barbarossas Bart 2012 Jagst Bühler den Kocher Links Videos

Jagst Bühler den Kocher

Wie war es?

26. - 28.10.2012

Während sich von Norden eine Kaltfront näherte konnte am Freitag die Route bei zu 95% trockener Straße und moderaten +7 °C noch einmal abgefahren werden.
Am Samstagmorgen kam dann aber das trübe Erwachen: Die Kaltfront mit Schneeregen hatte auch das Hohenloher Land und damit unsere Unterkunft „Kegelklause“ in Altkrautheim erreicht.
Die Vorhersage hatte bereits unter der Woche zu regem Telefonverkehr einiger potentieller Teilnehmer mit dem Hotel geführt, die dann kurzfristig abgesagt haben. In diesem Zusammenhang muss aber auch die spontane Anmeldung von Kati, Tobi und Jojo am Donnerstag lobend erwähnt werden.
Es brach allerdings am Freitag ein Weltbild zusammen, als der Begründer der Arcor-Kompass-Trophy im Auto vorfuhr – ohne Anhänger ! Und Madeleine auf dem Beifahrersitz ! Die drei oben erwähnten kamen zwar auch mit Autos, hatten aber brav die Motorräder auf den Hängern.
Am Samstagmorgen beschlossen dann die zwei „Berliner“, Burkhard und Thorsten, gleich den weiten Heimweg anzutreten – eine angesichts des Wetters verständliche Entscheidung.
So blieben als Häuflein der letzten Aufrechten nur noch Susanne, Johannes und natürlich ich als Scout, gefolgt von besagtem Auto.
Katharina kämpfte immer noch mit der Erkältung, die den Teilnehmern der Harz-Tour schon bekannt war ( da halfen auch etliche Blutwurze am Freitagabend nicht – ja: Katharina hat es probiert ! ), und Tobi nutzte dies, um seine VFR keiner Gefährdung auszusetzen und auch erst einmal in der Kegelklause zu bleiben.
So machte sich besagte 4er-Gruppe denn bei Schnee und Regen jagstaufwärts auf den Weg. Die Auffrischung der Routenkenntnis am Vortag erwies sich als sehr nützlich, denn weder Karte- noch Schilderlesen war so richtig möglich, da Schnee auf dem Visier ständig die Sicht beeinträchtigte.
Auf nassen Straßen ging es vorbei an weiß werdenden Wiesen und Bäumen, die durch die Last des Schnees auf dem bunten Laub die Äste weit herab hängen ließen. Nach einer guten Stunde beschlossen wir an der Bühler gemeinsam mal eben 100 km abzuschneiden und auf direktem Weg die für die Mittagsrast geplante Gaststätte anzusteuern. Die letzten Kilometer führten vom schneefreien Schwäbisch Hall hinauf zum auf 500 m gelegenen Mainhardt-Bubenorbis, wo eine geschlossene Schneedecke die Landschaft bedeckte und auf den Tischen im Biergarten bei unserer Ankunft bereits eine Dicke von 2 cm hatte.
Nachdem auch Kati und Tobi dort eingetroffen waren – mit Auto (!) – genossen wir eine lange Pause im Trockenen. Allerdings war sie leider nicht lang genug, um die Handschuhe zu trocknen, und auch die anderen Klamotten waren nicht so ganz kuschelig beim Wiederanziehen….
Draußen begrüßten uns jetzt 4 cm auf den Tischen des Biergartens und eingeschneite Motorräder mit Eiszäpfle.
Weiter ging es, jetzt mit 3 Motorrädern und 2 Autos, auf der geplanten Route durch Wälder mit mittlerweile durch den nassen Schnee stark belastete Laubbäumen, was durch die Farbzusammenstellung ein ungewöhnliches, schönes Bild erzeugte.
Vorsichtige Fahrweise war angesagt, da sich die Bäume massiv ihrer Schneelast und auch des Laubes entledigten.
Ein paar Kilometer weiter ein paar Meter weiter unten konnten wir in Öhringen dann regelrecht zusehen, wie die Schneereste auf den Motorrädern dahin schmolzen: Nach -1 °C in Mainhardt waren es hier +3 °C ( hat uns ein Autofahrer hinterher erzählt J ).
Ein schnelles Stück im Regen an der Kocher entlang, im Regen über den Berg und schon waren wir in Jagsthausen, von wo aus wir den direkten Weg durch das Jagsttal zurück in die Unterkunft wählten. Vorbei an der Burg derer von Berlichingen und am Kloster Schöntal, wo olle Götz begraben liegt ( ja, der von Berlichingen ), schnell noch eine Bank für die nicht auf die ausschließliche Barzahlungsforderung der Herberge eingerichteten gesucht, und schon waren wir kurz vor 17:00 Uhr wieder in der Unterkunft.
Sonntagmorgen: Blauer Himmel, -0 °C, Landschaft mehr oder weniger weiß. Nach ausgiebigem Frühstück zeigte das Thermometer dann +0 °C und so trennten wir uns mit den üblichen guten Wünschen für Weihnachten, das neue Jahr und Ostern J.
Für alle Daheimgebliebenen und natürlich auch Teilnehmer: Wiederholung am 28.09.2013. Dann fahren wir die 300 km nochmal – und nicht nur 150 km.
Aber: Wer diese Mal nicht dabei war, kann nicht mitreden !

Klicken Sie auf die Bilder, um diese zu vergrößern.